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Latz


Die Parzelle Latz liegt auf 690 m Meereshöhe in geschützter Lage am Ostufer des Galinabaches. Der Name Latz kommt in den Alpen relativ häufig vor und bedeutet "Siedlung an einem Gewässer". Wann das erste Haus hier gebaut wurde, ist unbekannt. Neue Impulse ergaben sich durch den Zuzug der Walser im 13. und 14. Jhdt. Die "Latzwiesa" auf der langgezogenen Hangterrasse zwischen Gampberg und dem Walgau bot mit ihren Weiden die landwirtschaftliche Existenzgrundlage der bäuerlichen Bevölkerung. Im Sommer wurde das Vieh auf die Alpe Gamp gebracht, sodass das Gras der Latzwiesen zur Heuernte für den Winter geschont werden konnte.

Die dortige Kapelle wurde um 1630 während der Pestzeit gebaut. Tatsächlich sollen die Bewohner von Latz von dieser Seuche, die in Nenzing Menschenleben kostete, verschont geblieben sein. St. Valentin und St. Magnus sind die beiden Kirchenpatrone. Im Jahre 2000 wurde die Kapelle restauriert.

Die erste Schule von Latz geht auf das Jahr 1782 zurück. Die heute noch bestehende alte Schule wurde 1834 im Stile eines einfachen Bauernhauses errichtet. Damals zählte das Haufendorf 86 Einwohner in 11 Häusern. Im Jahre 1959 wurde eine neue Schule gebaut - der Schulbetrieb wurde jedoch auf Grund der mangelnden Schülerzahlen in den 80er Jahren eingestellt. In den letzten Jahren zog es viele Menschen auf Grund der hohen Wohnqualität nach Latz, Häuser und Wohnungen wurden gebaut, das Schulhaus zum Kindergarten umgestaltet.
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Kirche und altes Schulhaus von Latz

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Weiterführende Links:
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